Elke Breitenbach
Erste Station: das Stadtteilzentrum "Der Turm in Karow":
"Der Turm" in Karow ist vermutlich das kleinste Stadtteilzentrum Berlins. Doch hier wird große Arbeit geleistet und zivilgesellschaftliches Engagement angestossen. Die Angebotspalette ist breit. Für alle Generationen ist etwas dabei, oftmals auch generationsübergreifend. Es gibt eine enge Kooperation mit der Schule und für die russischsprachigen EinwanderInnen ist der Turm Anlaufstelle und Treffpunkt. Hier können sie Deutschkurse besuchen und die Nachbarschaftslotsin, eine Beschäftgte im Berliner ÖBS, steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Zweite Station: das Gesindehaus in Buch:
Im Bauerngarten vom Gesindehaus wachsen Kräuter und Gemüse. Die Hühner und der Hahn Fritz picken Körner. Der Hofladen hat erst vor kurzem geöffnet. In diesem Idyll treffen sich verschiedenen Selbsthilfegruppen. Menschen mit Suchterkrankungen und psychsozielen Einschränkungen finden Hilfe. Viele von ihnen arbeiten im Garten mit oder sind über die Zuverdienstagentur beschäftigt. Auch im Selbsthilfe- und Nachbarschaftzentrum in Buch gibt es ein großes Angebot, vor allem die Gesundheitförderung ist hier ein Schwerpunkt ebenso wie Kurse, die Kreativität fördern.